6.. Zwönitztalpokal am 19.03.2011 in Burkhardtsdorf

1. Platz KVSA-Team Kumite U11 - Jasmin Röper und Lilly Dreiling
1. Platz KVSA-Team Kumite U11 mit Jasmin Röper und Lilly Dreiling
Aus 6 Bundesländern, wie Thüringen, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen reisten wir neben ca. 50 Vereine am 19.03.2011 zum 6. Zwönitztalpokal nach Burkhardtsdorf an. Wir fanden hier ein super organisiertes Turnier vor, das auf hohem Niveau allen Teilnehmern die besten Leistungen abverlangte.

Nach der offiziellen Eröffnung, bei der wir auch den Opfern der Katastrophe von Japan, durch eine Schweigeminute bedachten, wurde auch nochmals auf die Spendenaktion des DKV verwiesen. Nicht zu vergessen ist, das Japan zu den Geburtsländer des Karates zu zählen ist.
So sollten wir jetzt unser Möglichstes geben, um das Land und seine Einwohner in dieser schweren Zeit zu unterstützen, in denen viele japanische Sportler neben ihrem persönlichen Leid auch ihre Trainingsstätten verloren haben.

Trotz dieser ernsten Eröffnung und den Hintergedanken an das Leid von eventuellen Freunden und Bekannten in Japan zeichnete sich das Turnier durch eine tolle Stimmung aus. Blickfang war auch in diese Jahr der Samurai, der immer für Fotos bereitstand und am Ende den Siegern die Pokale brachte. Super Leistungen der Kampfrichter und aller Helfer und Beteiligten machten für uns einfach nur Spaß.

Besonders im Kinder und Schülerbereich merkte man die starken Teilnehmerzahlen.
Kategorien bestanden zum Teil aus 4 Pools mit 40 – 45 Teilnehmern. Als erstes sah sich Niklas Reißig einer Zahl von 24 Gegnern in Pool A und B gegenüber. Er startete ausschließlich mit der Kata Heian Nidan und überzeugte damit zweimal die Kampfrichter bevor er von einem Konkurrenten in der dritten Runde gestoppt wurde. Da dieser Gegner anschließend Poolsieger wurde, kämpfte Niklas nochmals um Platz 3. Hier musste er in wiederum in zwei Kämpfen die Kampfrichter von seiner Leistung überzeugen. Doch am Ende reichte es für einen tollen dritten Platz.

Im Anschluss musste Pia auf die Tatamis. Ihre Kategorie bestand sage und schreibe aus 4 Pools mit 45 Wettkämpferinnen. Da hieß es warten, durchhalten und alles geben. Pia startete und gewann die erste Runde, die zweite Runde..., so hätte es weitergehen können. Doch in der Dritten Runde unterlag sie mit einer Bassai Dai gegen die Jion der Gegnerin. Durch die vielen Starter war für Pia der Wettkampf hier leider beendet. Doch der Gewinn blieb im KVSA, da Nadine Kusch aus Schönebeck diese Kategorie für sich entschied.

Für uns war dann die Zeit auf Kumite zu warten, wo Jasmin in ihrer Altersklasse antreten sollte. Den ersten Kampf entschied Jasmin für sich, wurde aber aufgrund ihres uneinsichtigen Verhaltens bereits in der zweiten Runde gebremst, denn Gnatz gehört einfach nicht auf die Wettkampffläche und stört ungemein bei der Konzentration. Auch wenn es eine Weile dauerte, bis sie das einsah, hatte sie sich bis zum Einsatz in der Trostrunde zum Glück beruhigt und gewann beide Kämpfe und sicherte sich somit den 3. Platz. Ruhe zu bewahren und somit einen Kampf souverän zu führen und für sich zu entscheiden ist ein Ziel, an dem Trainer und Schüler beide arbeiten müssen.

Zu unserer Überraschung hatte unser Jugendlandestrainer Jörg König erstmals ein Team in der Kategorie Kumite U11 – weiblich gemeldet. Bevor Christine zum Einsatz kam, kämpfte das Team KVSA 4, bestehend aus der Landesmeisterin Lilly Dreiling und der Vize Landesmeisterin Jasmin Röper. Zuerst traten wir gegen das Team Kenbudo Heiligenstadt an. Nach guten Kämpfen beider Teams holte sich das KVSA Team 4 den Sieg. Dann kämpften die Teams Meuselwitz und Sai-Wa-Kai Meißen den weiteren dritten Platz aus, wobei sich das Team Meuselwitz geschlagen zeigen musste. Im Kampf gegen Sai-Wa-Kai Meißen um Platz 1 zeigten unsere beiden Kämpferinnen nochmals ihre ganze Klasse und sicherten sich durch eine ruhige und taktisch kluge Kampfweise den ersten Platz. Diesem neuen jungen Teams des KVSA liegt noch eine erfolgreiche Wettkampfzukunft bevor.

Christine bildete den Abschluss. Mit 24 Kämpfern in zwei Pools gab sie ihr bestes. Den ersten Kampf verlor sie zwar, ihrem Einsatz bei diesem Kampf, verdankte sie es aber, dass ihre Gegnerin lediglich die Möglichkeit hatte, einen Punkt kurz vor Schluss zu holen. Christine verteidigte sich super, leider fehlte jedoch noch ein wenig der Druck nach vorn, um diesen einen Punkt wieder auszugleichen. Leider war der Wettkampf für sie hier beendet.

Nachdem im Anschluss alle ihre Teilnehmerurkunden, Medaillen und Pokale entgegen genommen hatten und alle Fotos geschossen waren, machten wir uns mit einem super Gefühl auf den Heimweg.

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