Budokan Sommercamp in Wedemark

Das jährliche Sommercamp bildet für die Mitglieder und Angehörigen des Karatevereins Budokan Magdeburg e.V. immer einen wichtigen Höhepunkt im Vereinsleben. In diesem Jahr wurde das traditionelle Ereignis in der landschaftlich reizvollen Umgebung in Wedemark (Region Hannover) durchgeführt.


Die federführende Planung und Organisation lag dabei in den guten Händen des Vorstands des Karatevereins (Christian Uhlig in Zusammenarbeit mit Michael Roloff und Maria Vatterott).


Rund 25 Sportler/-innen zwischen 6 und 66 Jahren sowie weitere Betreuende verweilten vom 29.06.18 bis 01.07.18 bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf dem weiträumigen Naturgelände des Jugend-, Gäste- und Seminarhauses Gailhof. Dabei konnten die Akteure sowohl im modernen Haupthaus als auch in den benachbarten Zelten übernachten. Liebevoll wurde das Team während der ganzen Zeit von den Mitarbeitern/-innen des Gästehauses umsorgt.


Im sportlichen Fokus standen vor allem vier Karate-Lehrgangseinheiten, die vom Cheftrainer des Karatevereins, Sensei Michael Roloff durchgeführt wurden. Das Training erfolgte dabei gemeinsam im Team auf grüner Wiese.


Hauptthema des Trainings am Anreisetag bildete die Kata „Heian Shodan“ (Formenlauf bzw. stilisiertes Kämpfen gegen imaginäre Gegner), inklusiv Kihon (Training von Basiselementen der Kata) und Bunkai (praktische Anwendung der Kata).
Am Vormittag des zweiten Tages stand die Kata „Junro Shodan“ im Mittelpunkt der Aktionen. Diese relativ junge Kata wurden von dem japanischen Meister Asai entwickelt und verfolgt das Ziel, spezifische Fertigkeiten der Kampfkunst, die sonst erst in höheren Katas gelehrt werden, bereits in einem früheren Lernstadium zu vermitteln (siehe vor allem rasche Änderungen von Distanzen und Stellungswechsel sowie Einsatz multipler Angriffs- und Abwehrtechniken).


Am Nachmittag konnten realitätsnahe Elemente der Selbstverteidigung unter Einbindung von Karate- und auch Aikido-Techniken gelernt und geübt werden. Die Umsetzung erfolgte dabei in erster Linie auf der Basis von Partnerübungen.
Schwerpunkt am Abreisetag bildete ein gemeinsames Abschlusstraining (Kihon, Kata und Kumite).
Sportlich interessant und abwechslungsreich wurden auch die einzelnen Tage am frühen Morgen gestartet. Besonders mit Elementen des Showdance gelang es der Fitnesstrainerin Dana Schulz sehr rasch, die Müdigkeit der Nacht bei allen Sportler/-innen und Betreuern zu vertreiben und ihnen gute Laune Gesichter für den Tag zu zeichnen.


Getragen wurden die sportlichen Sequenzen durch ein sehr vielschichtiges Freizeitprogramm, welches besonders von der Jugendwartin Maria Vatterott initiiert und organisiert wurde. Viel Spaß bereitete den Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen dabei die zahlreichen Wikingerschachs/Kubb – Spiele in gemischten Teams sowie eine erfrischende Wasserbombenschlacht unter der heißen Mittagssonne auf dem Fußballfeld. Jung und Alt spielten aber auch gemeinsam Volleyball, Fußball oder Tischtennis. Teile des Theatershowkampfs konnten geprobt und auch das traditionelle Suchen auf dem großen Gelände vor allem von den jüngeren Beteiligten wiederentdeckt werden. Hervorzuheben sind weiterhin der leckere Grillabend, ein lustiges Stockbrotrösten am Lagerfeuer sowie viele herzhafte und fröhliche Gespräche mit untermalter Musik bis tief in die Nacht.


Alle Beteiligten waren rundum zufrieden und bewerteten das Camp als vollen Erfolg. Besonders die Kinder und Jugendlichen verdienen ein großes Lob. Positiv wurden auch das enge familiäre Flair und der schöne freundschaftliche Zusammenhalt zwischen den unterschiedlichen Akteuren eingeschätzt.
Herzlichen Dank gilt vor allem der Organisation und Durchführung des Camps, besonders an Michael Roloff (Gesamtleitung), Christian Ullrich (administrative Organisation), Maria Vatterott sowie Dana Schulz.

 

Bericht Ingo Böhlert
Fotos Ralph Sorgatz

 

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